Keulokim – Episode 1

    Hühnermörder und Hühnerliebhaber


    Nach einem gemütlichen Abend in der Kneipe finden unsere Helden in ihrem Haus ein Blutbad vor. Alle Spuren führen in die nächste Stadt, doch hier wird alles nur mysteriöser...

Um uns ein wenig die Zeit zu vertreiben, haben wir uns zu einer mehr oder weniger spontanen Runde Dungeons&Dragons eingefunden. Das Ziel war, dem Abenteuer von Anfang an eine andere Richtung zu geben als sonst – Komödie stand auf dem Plan! Wir hatten zwar schon einige witzige Momente in unseren Abenteuern ( zumindest ging es mir so ), aber trotzdem war immer eine gewisse Spannung vorhanden. Würden wir im Baumarkt stehen, würde ich sagen, dass ich mit der weißen Tapete bisher keine schlechte Erfahrung gemacht habe, aber für das neue Zimmer Lust auf die mit Enten-Muster habe.

Als Vorbereitung habe ich mich ein wenig erkundigt, auf welche Punkte man für ein solches Abenteuer achten sollte und ich muss sagen: es ist gar nicht so einfach, wie ich dachte. Ich glaube, es fällt mir leichter einen dramatischen Moment zu erzeugen, als einen guten Lacher zu provozieren, zumindest musste ich mich deutlich mehr anstrengen. Es ist auch nicht sinnvoll, von einem Klamauk in den nächsten zu rennen und die vermeintlichen Witze ohne Pause abzufeuern. Das klingt nicht gut, und das kann auch nicht gut werden. Deswegen habe ich mich entschieden zuerst über ein ganz normales Abenteuer nachzudenken und dann an diesem Abenteuer so lange einzelne Sachen zu drehen, bis es von ganz allein absurd wirkt. Der letzte Stein, der in diesem Mauerwerk noch fehlte (ich kriege übrigens keine Werbegelder vom Handwerksgewerbe, bin aber durchaus bestechlich: hier könnte Ihre Werbung stehen!) waren die Spieler. Mit Raik und Mathias wusste ich ja ungefähr, worauf ich mich einlasse, aber die beiden Charaktere haben unerwartet gut zusammen funktioniert und es hat mir viel Spaß gemacht, die beiden durch die Gegend zu scheuchen.

Das Dorf, in dem die Helden nach ihrem Marsch ankommen, ist die Karte, die ich damals für das Abenteuer “Die Hexe aus dem Süden -Episode 10” gezeichnet hatte, die aber keine Verwendung fand. Aus dem Ausgrabungsplatz wurde kurzerhand der Tempel mit Friendhof:
secretDorf
Ein Hoch auf die Wiederverwertung.

Die Karte, die im zweiten Teil des Abenteuers verwendet wurde, habe ich aus dem D&D-Startset von Mike Schley:

Redbrand Hideout von Mike Schley
Redbrand Hideout von Mike Schley

Spaßig war für mich auch der Moment, als ich mein schier endloses Repertoire an NPC-Stimmen (in Zahlen: 3) erschöpft hatte. Da waren wir gerade im Tempel. Die logische Konsequenz? Die Priester haben jetzt alle die gleiche Stimme. Und wo wir schon dabei sind, sehen sie auch alle gleich aus. Problem gelöst. Zum Rest des Abenteuers kann ich diesmal nicht viel tiefere Nachgedanken bieten, denn eigentlich floss diesmal alles was mir einfiel direkt in das Abenteuer.
Wenn ihr Ideen habt, welche Hindernisse ich den Helden demnächst entgegen werfe, lasst es mich wissen!

  • avatar Björn als Gamemaster
  • avatar Raik als Elokim
  • avatar Mathias als Keule

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