Die Boten des Zorns – Episode 03

    Die Suche nach der Ärögrotte


    Auf Verfolgungsjagd nach dem Mörder von Menzheim besuchen unsere Helden die Moore um Moosgrund. Anduin hatte sie zu einer Goblinschamanin geschickt, die im Sumpf lebt und ihnen bei der Suche nach der Ärögrotte helfen können sollte. Werden sie sie finden und kann sie ihnen am Ende wirklich hilfreich sein?

Mysterien in einem Pen&Paper-Rollenspiel einzubauen ist im Prinzip eine lustige Aufgabe für den Meister, denn meist überlegt man sich ungefähr, was man so an mysteriösen Hinweisen streut. Die Spieler sind jedoch oftmals sehr viel kreativer darin Mysterien und Geheimnisse zu vermuten und in Dingen zu sehen, die eigentlich viel einfacher gedacht waren und so ergeben sich teils völlig andere Situationen. Das macht aber natürlich auch den Reiz am Spiel aus.

Grundsätzlich kann ich über die Episode nicht viel erzählen ohne zu viel zu verraten. Darum gilt für den nachfolgenden Teil eine fette SPOILERWARNUNG!

Spoiler

Bis zum Haus bei Quani lief eigentlich alles wie geplant und die Spieler hatten auch schnell eingesehen, dass sie keine Gefahr darstellt. Ein paar Fallen haben sie zu meiner Freude aber doch abbekommen (RIP Caspers Haarspitzen).

Die Konversation mit den Jägern lief aber ganz anders, weil ich gedacht hätte, dass viel früher auffällt, dass diese Typen irgendwie merkwürdig sind und ich dachte, dass es sehr schnell zu einem Kampf kommen würde. Durch die Überbrückung mit dem kurzen Spaziergang, hatte ich auch das Gefühl, dass es für die Spieler langweilig wurde, da nicht viel passierte (außer bei Mathias’ Internet-Provider, da passierte an diesem Abend viel zu viel!). Aber das Mysterium um die Jäger scheint sie doch genug bei der Stange gehalten zu haben und gipfelte im Zertreten des verzauberten Frosches. Spätestens da war allen klar, dass diese Typen wirklich übel waren.

Das ganze Mysterium und der Weg zur Grotte habe ich mir selbst ausgedacht, da ich nicht viel dazu gefunden habe. So hatte ich aber auch die Möglichkeit die Schwierigkeit selbst zu wählen und den Helden ihre Chance einzuräumen die Grotte zu finden und hineinzukommen.

Den Kampf am Ende wollte ich ein wenig weniger statisch haben als den Kampf gegen die Orks in Episode 1. So habe ich den Dämon, den ich mir auch selbst ausgedacht habe, mit verschiedenen Attacken, Phasen und zusätzlichen Helfern versehen um die Bedrohlichkeit zu erhöhen und den Spielern mehr Spielraum für Überraschung zu lassen. Ich denke da geht noch einiges mehr aber ich war soweit ganz zufrieden.

Woran ich in Zukunft noch arbeiten will ist, dass ich Orte und Figuren detailreicher beschreibe. Ich habe für die Sessions meistens einen Teil von Bildern vorbereitet um die Stimmung der Orte einzufangen. Das hilft den Spielern zwar sehr, dem Zuhörer später aber wenig. Ich versuche das die nächsten Male besser zu machen.

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  • avatar Raik als Gamemaster
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