Adventure Corp #13

    Tod und Wahnsinn


    Mit dem verfrühten Ableben zweier Helden konfrontiert versucht die Gruppe das beste aus ihrer Situation zu machen. Vielleicht gibt es ja noch einen Funken Hoffnung - wenn ihr geschuppter Widersacher nicht vorschnell zurückkehrt um sich zu nehmen, was ihm gehört.

Am Ende der letzten Episode waren die Götter unserer Heldentruppe nicht hunderprozentig wohlgesonnen. Zwei Abenteuerer mehr tot als lebendig, einer geistig so abwesend, dass mit ihm nichts mehr anzufangen ist und der Rest mehr oder weniger verwundet. Farthendel und Birion hatten es sich zur Mission gemacht, ihre Kameraden wieder ins Reich der Lebenden zu holen. Wilkas hatte seine eigenen Pläne, die Wege dieses Druiden sind schier unergründlich…

spoilerwarning

Zu Beginn noch die aktuellen Karten. Zuerst die zweite Ebene, in der sich das Kellergewölbe des Klosters befindet, sowie, auf der zweiten Karte, das Kloster selbst.

Ich hatte nicht sonderlich viele Pläne für diese Episode, denn vorherzusagen was die Gruppe tut, hat sich in der Vergangenheit oft als schwierig erwiesen. In der Beschreibung der letzten Folge hatte ich ja kurz von der Münze erzählt. Diese sollte die Gruppe natürlich finden können. Das größte Problem war aber: was mache ich mit den Toten? Shifu wieder zu beleben war dank Birion recht simpel (und vermutlich hätte ich ihn auch nicht noch mehr frusten dürfen), aber Jory war nunmal tot. Ihn aber die ganze Session schweigend warten zu lassen ist für ihn doof, vor allem wenn es doch so viel gibt, das er entdecken kann! Hier kam mir die Idee der Zwischenwelt.

Die Zwischenwelt ist die Ebene zwischen dem Reich der Lebenden und er Toten. Wer immer stirbt, landet zuerst in der Zwischenwelt und verweilt hier eine gewisse Zeit. Diese gewisse Zeit hängt unter anderem vom Willen des Verstorbenen ab – wer sich mit seinem Tod abfinden kann, gelangt schneller weiter und nimmt die Zwischenwelt möglicherweise gar nicht wahr. Wen aber unerfüllte Probleme quälen, oder wer der Meinung ist seine Aufgabe noch nicht erfüllt zu haben, der bleibt. Und auch nur dann kann der Verstorbene wiederbelebt werden, denn wer einmal durch die Pforten des Todesgottes schreitet, der verliert jegliche Verbindung zu dieser Welt. Natürlich ist die Zwischenwelt kein entspannter Ort an dem man auch mal fünf gerade sein lassen kann – die Hoffnung auf Wiederbelebung wird von einem großen Risiko begleitet. Denn in dieser Ebene treiben garstige Dämonen ihr Unwesen, die in der Lage sind Seelen zu verspeisen und ihre Existenz für immer zu beenden. Und auch der Zahn der Zeit nagt an den Seelen, allmählich verliert man den Verstand und wird, so die Legenden, selbst zu einem der wahnsinnigen Seelenfresser.

Ich hatte am Ende der Episode das Gefühl, dass es so wirkt, als hätte ja alles wunderbar funktioniert.
Dazu habe ich nur ein paar Fragen: das Mädchen wollte, dass die Helden die Priester erlösen. Warum? Hätte sie nicht damit rechnen müssen, dass die Gruppe sich dann den Stab schnappt?
Bleiben wir gespannt, ich habe das dumpfe Gefühl, dass wir mit größeren Schritten auf ein episches Finale zurennen. Mit geschlossenen Augen natürlich.

Soundtrack:

  • avatar Björn als DM
  • avatar Steffen als Shifu
  • avatar Leon als Birion
  • avatar Tobias als Jory
  • avatar Amanojáku als Wilkas
  • avatar Tim als Farthendel

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