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Adventskalender #2 – Alastair Solimano

Alastair Solimano
Ewigmüder Magier

„Was ich tun würde, um zu schlafen? Alles. Einen Berg versetzen, die Tochter des Königs entführen, ich würde ALLES für etwas Ruhe tun!“

Aussehen: Alastairs gebückte Gestalt ist in lange Roben gehüllt. Er läuft langsam, auf seinen Gehstock gestützt und zieht die Mundwinkel fast immer nach unten. Unter seinen Augen befinden sich tiefe Falten und dunkle Abdrücke, sein Gesicht wirkt eingefallen. Der Kinnbart ist zerzaust und wirkt ungepflegt.

Persönlichkeit: Der jahrzehntelange Schlafentzug macht sich bemerkbar: Alastair ist extrem schnell gereizt, oft zynisch und hat beinahe jedes Mitgefühl verloren. Er lacht fast nie und empfindet jedes Gespräch als unnötige Belastung. Er meidet das Sonnenlicht und hält sich lieber in dunklen Ecken auf.

Geschichte: Als letzte Handlung in einem tödlichen Duell verfluchte sein Erzfeind den Magier, auf dass er nie wieder Ruhe finden möge. Die ersten Tage war Alastair noch belustigt und empfand es fast als Segen, dass er nicht mehr Schlafen müsse. Doch mit den Wochen und Jahren begann der Fluch seine Wirkung zu entfalten.

Motivation: Endlich etwas Ruhe und nur eine einzige Minute Schlaf, das wäre was feines!


Alastair ist Teil des Adventskalenders 2022. Bisher veröffentlicht wurden außerdem:

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Adventskalender #1 – Grognar Zhuurg

Grognar Zhuurg
Wilder Gladiator

„Du ehrenhaft gekämpft. Ich essen Kopf zuerst!“

Aussehen: Der muskelbepackte Ork ist von Narben übersät. Seine Nase wurde mehrfach gebrochen und einige Zähne wurden ersetzt, doch seine Augen mustern wild jeden in seiner Umgebung. Er trägt eiserne Schulterpanzer und ein Kettenhemd, das auf dem Rücken mit dicken Lederriemen zusammengebunden ist. Haar und Bart sind kurz geschoren, sodass seine Augenbrauen die längste Behaarung sind.

Persönlichkeit: Grognar liebt den Kampf, besonders in Situationen, die für ihn nachteilhaft sind. Er glaubt, das rohe Gewalt jedes Problem lösen kann und macht dies gern deutlich. Gewinnt er gegen einen würdigen Gegner, betrachtet er es als hohe Ehre dessen Körper im Anschluss zu verspeisen und so deren Stärke und Geist in sich aufzunehmen. Er macht keinerlei Unterschied bei Rasse und Geschlecht – wer kämpfen kann, ist würdig gegen ihn zu verlieren. Jede andere körperliche Nähe als die gewaltsame Konfrontation ist ihm suspekt.

Geschichte: Er wurde bereits in sehr jungen Jahren von Sklavenhändlern gefangen und zum Gladiator gemacht. Sie brachten ihm zwar zahlreiche Kampftaktiken bei, schafften es aber nicht die Rituale seines Stammes aus ihm zu prügeln. Grognar kam auf freien Fuß, nachdem er an einen Fürsten verkauft wurde. Über diese Zeit spricht er nicht, aber hin und wieder munkelt man, dass er in der zweiten Nacht ein Blutbad angerichtet habe und geflohen sei.

Motivation: Einen Gott mit eigenen Händen zu töten und sein Blut zu trinken, ist das nicht das nicht das Ziel eines jeden Kriegers?

Adventskalender #24 – Brotbäcker

Fröhliche Weihnachten miteinander! Ich wünsche euch und euren Liebsten ein frohes Fest und Feiertage, so wie ihr sie feiern wollt.
Es ist krass, wie schnell die letzten 24 Tage vergangen sind. Dieser Beitrag war in meinem Kopf der erste im ganzen Kalender. Leider ist es von der Idee zum getippten Wort dann doch ein weiterer Weg.
Vorher die Spoilerwarnung – dieser Inhalt richtet sich primär an Spielleiter*Innen. Wenn ihr also Spieler*Innen seid, seid euch bitte bewusst, dass ihr euch selbst spoilern könntet.

Brotbäcker

Ihr öffnet die Tür und steht zu eurer Verwunderung in einer großen Küche. Neben mehreren Tischen, Topfen und großen Pfannen seht ihr diverse Kräuter und Knollen, die an Seile gebunden von der Decke hängen. Auf der linken Seite befindet sich ein riesiger steinerner Ofen mit einer Stahlklappe so groß, dass ein ausgewachsener Mann hinein passen würde. Die Decke des Raums wird von riesigen Holzbalken getragen, die über der Eingangstür noch recht niedrig sind und dann zur anderen Seite des Raums rasch an Höhe gewinnen. Als euer Blick einem der Balken folgt, stellt ihr plötzlich fest, dass ihr beobachtet werdet. Euch gegenüber sitzt ein Frosch, so riesig, dass ihr ihn erst gar nicht als solchen wahrgenommen habt. Neben dem Riesenwuchs sind die beiden Hauer auffällig, die ein Frosch eurer Meinung nach nicht haben sollte. Das Untier ist vier, wenn nicht sogar fünf Meter groß und beobachtet euch unablässig. Dann durchbricht ein lautes Knurren die Stille, gefolgt von einem tiefen „Brooooooooooot“.


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