Rückblick 2021

2021, mein lieber Schwan, ich kann dir sagen. Ehrlich gesagt fühlt sich 2021 in vielen Bereichen genauso an wie 2020 und ich habe zuweilen Schwierigkeiten, Ereignisse auseinander zu halten. Aber es war trotzdem ein ganzes Jahr, in dem eine Menge passiert ist. Sowohl privat, als auch für den Blog und Podcast.

Was war denn alles neu? Naja, fangen wir Mal mit den Zahlen an, denn Zahlen sind immer hübsch. Angefangen mit Adventure Corp S4E24 haben wir es dieses Jahr auf 23 neue Podcastfolgen gebracht. Also im Schnitt alle 15.47 Tage. Leicht über meinem persönlichen Ziel, alle 2 Wochen etwas Neues zu veröffentlichen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, weil ich im Mai und Juni mit einem stärkeren Einbruch gerechnet hatte, nachdem sich meine Familie vergrößert hat. Glücklicherweise hatte ich noch ein paar Folgen, um die Lücke zu stopfen. Dadurch seid ihr unter anderem in den Genuss von Giftschrank: Regular Humans gekommen, dass ich zwar mag, aber eigentlich nicht veröffentlichen wollte.

Außerdem schaffte es mein Herzensprojekt dieses Jahr: Der Lehrling. Mit ca 32 Stunden für Text, Aufnahme und Bearbeitung für mich bisher das aufwendigste Unterfangen, das wir unternommen haben. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis, muss aber auch sagen, dass ich in naher Zukunft nicht sehe, dass wir eine Fortsetzung erleben werden. Allein durch den Aufwand.

Neben dem Hörspiel gab es aber noch mehr neues – mit Brett vorm Kopf haben wir ein ganz neues Format. Als Ben auf mich zukam, mit der Frage, ob wir irgendwie Werbung für seinen Shop im Podcast unterbringen können, hatte ich eigentlich erst an (hoffentlich) witzige Werbespots am Ende jeder Aufnahme gedacht. Relativ schnell sind wir mit Thomas aber darauf gekommen, dass wir der Geschichte auch eine eigene Aufnahme widmen können, in der wir Werbung und Brettspielgelaber kombinieren. Ich wollte ohnehin schon lange einen „richtigen“ Podcast machen, wo wir einfach virtuell zusammen sitzen und quatschen. Das klingt auch so, als müsste ich im Nachgang nicht super viel schneiden, also eine schnelle Geschichte. Letzteres habe ich mir ein wenig selbst kaputt gemacht: ja, der Schnitt geht deutlich schneller. Allerdings erwähnen wir jede Menge Spiele, Serien und andere Dinge, zu denen ich dann Referenzen heraussuchen „muss“. Das muss ich natürlich nicht, aber ich finde es praktischer für euch als Zuhörer. Ebenso wie die Angabe von Zeitstempeln oder das Video zum Podcast auf YouTube. Das ist alles mehr Aufwand, der nicht notwendig ist, aber so gefällt es mir besser. Ich habe mir also Mal wieder mein eigenes Loch geschaufelt. Trotzdem werden wir im nächsten sicher noch einige Male unsere zarten Stimmen zum Thema Brettspiele hören.

Wenn wir aber schon bei Aufwand und investierter Zeit sind: ich habe dieses Jahr angefangen zu tracken, wie viel Zeit ich meinen Hobbies widme. Dabei ist für TripleTwenty folgendes herausgekommen:

  • Zeit für Aufnahmen: 52h 57min
  • Zeit für Schnitt und Bearbeitung: 57h 40min
  • Alles rund um den Blog: 42h 19min
  • Pflege des Wikis: 20h 50min

Davon komplett ausgenommen sind die bereits erwähnten Zeiten für das Hörspiel. Wenn ich das ins Verhältnis zu meinen übrigen Aktivitäten setze, liegt alles rund um Tripletwenty auf Platz 1. Jetzt wäre der Vergleich zum letzten Jahr super spannend, aber leider mache ich das erst seit November letzten Jahres. Würde ich diese Zeiten hochrechnen, wären es allein für das Schneiden der Folgen ungefähr 90 Stunden – aber eine Hochrechnung ist nicht das gleiche wie die tatsächlichen Werte ;)

Ein kurzer Blick auf die Verteilung zeigt aber, dass ich zum Ende des Jahres immer schneller wurde – beziehungsweise weniger Zeit mit der Bearbeitung verbracht habe. Gründe dafür sind unter anderem neue Techniken, aber auch, dass ich etwas „gröber“ schneide. Ihr hört uns jetzt öfters auch mal „Ähm“ sagen. Ich finde aber, dass es in Ordnung ist, dass wir nicht mehr ganz so „clean“ klingen. Solange die ganzen Chipsgeräusche und Leons Atmen nicht zu hören sind… Am Ende ist es natürlich einfach konsequent. Wenn ich weniger Zeit habe, muss ich zusehen, wie ich die verbleibende Zeit bestmöglich investiere. Am Ende sind hoffentlich alle glücklich.

Zum Abschluss des Jahres gab es dann nochmal mit dem Adventskalender voller Fallen Lesestoff, anstatt auf die Ohren. Für mich eine nette, kuzweilige Abwechslung, die euch hoffentlich auch gefallen hat. Und wo wir bei „Gefallen“ sind, dürfen wir natürlich auch Erika nicht vergessen – die fiese Heldin unseres Communityabenteurers im Discord.

Alles in allem hatten wir wieder sehr viele schöne Momente. Nicht zuletzt auch dank des kräftigen Supports durch euch, unserer heiß geliebten Fans. Deswegen tausend Dank für die zahlreichen Kommentare, Diskussionen, das Feedback und nicht zuletzt die kleinen lustigen Momente. Es macht großen Spaß, für euch Content zu produzieren.

Uns und auch euch einen guten Start ins Jahr 2022! Ich bin sehr gespannt, welche wilden Abenteuer wir diesmal zusammen erleben werden!

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