Der kalte König – Episode 6

    Die Blockhütte


    Auf der Flucht vor den unbekannten Soldaten gelangt die Gruppe zu einer kleinen Blockhütte, in der sie Unterschlupf für die Nacht findet. Noch ist ihnen nicht klar, dass sie schon bald einen alten Bekannten wiedersehen...

Selten hat mich eine Folge seelisch so zermürbt wie diese. Wer uns auf Twitter folgt, hat vielleicht ein wenig von dem Drama der letzten beiden Wochen mitbekommen. Eigentlich war die Folge für den letzten Sonntag geplant, am Donnerstag hatte ich mir den Abend freigehalten um gemütlich alles fertig zu schneiden. Dann kam es zu einer Flutkatastrophe in meiner Wohnung, Donnerstag und Freitag waren hin. Aber wie in einem guten Film hatte ich Hoffnung – Samstag war der Vormittag noch frei! Und ich habe ihn genutzt.
Um in der Filmanalogie zu bleiben, es sah gut aus für unseren Helden. Doch dann ein erneuter Schicksalsschlag, die Zeit hat einfach nicht gereicht. Also gut, dann eben keine Veröffentlichung am Sonntag, aber so schnell wie möglich danach! Am Montag. Nein, dafür reichte die Zeit nicht. Gut, Dienstag! Donnerstag! Sonntag!
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal mehr als 15 Stunden an einer Folge geschnitten habe. Und ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht genau, warum es so lang gedauert hat. Umso mehr hoffe ich, dass sich der Aufwand gelohnt hat und ihr viel Spaß beim Zuhören habt!

Emotional war mir die Folge durch das Wiedersehen sehr wichtig. Ich hatte schon vor dem Beginn der Staffel mit Mathias länger darüber gesprochen, wie wir am besten weitermachen, nachdem er Pedro aus dem Leben gespielt hat. Ein kleiner Blick in meinen Kopf, ich hatte in der letzten Folge von der Taverne “Zum Fallendenen Ritter” erzählt, die der Schauplatz der ersten Szene war, die ich im Sinn hatte. Die Taverne steht an einer Klippe. Während es zum Kampf im Inneren kommt, fliehen Beata und Gredius zur Klippe. Die Erschütterung einer Explosion bricht ein Stück des Bodens ab und Beata klammert sich an den Vorsprung. Gredius gibt vor ihr zu helfen, stiehlt ihr aber ihren Ring und überlässt sie dem sicher geglaubten Absturz. In letzter Sekunde eilt der totgeglaubte Pedro heran und rettet den Tag.
Schnitt.
Wir haben diese Szene nicht ausgespielt, weil es es viel zu detailliert ist. Es würde nicht reichen nur Mathias einzuweihen, damit es wirklich so klappt hätten alle bescheid wissen müssen (was die Überraschung verdirbt) oder ich hätte es hart erzwingen müssen. Und das lief in der Vergangenheit mäßig. Deswegen bin ich zufrieden damit, wie sich alles entwickelt hat. Ab jetzt gehen die wilden Abenteuer erst richtig los!

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Songs:

  • Björn als DM
  • Raik als Beata
  • Mathias als Gredius
  • Olli als Glen
  • Steffen als Artemius

2 comments on “Der kalte König – Episode 6

  1. Wracu

    Sensationell: Was bisher geschah: „ … Es ist Glens schneller Reaktionsgabe zu verdanken, dass seine Freunde nicht völlig überrascht werden. …“ War die Ironie beabsichtigt? Falls nicht, hört unbedingt nochmal in Folge 5 rein! Ca. ab Minute 48.

    Ansonsten leider auch mal negative Kritik – Vorsicht Spoiler!
    In Folge 3 „Unter schwarzer Flagge“ hab ich Steffen noch total gefeiert. Wie er mit dem Rothaarigen umgegangen ist, hat einfach perfekt gepasst, aber schon in Folge 4 hat er es mit dem k.o.-Schlagen von Beata übertrieben. Dass er sie umbedingt nageln will und grundsätzlich ein sehr plump-dreister Aufreißer ist, kann ja als Running-Gag noch funktionieren, aber dass er jede Folge mit irgendjemandem planlos Streit anfängt ist sehr anstrengend. Wenn das sein Charakter ist, war das aus meiner Sicht ein Fehlgriff… sorry…

    1. Björn

      Vielen Dank für deine ehrliche Meinung, auch negative Dinge muss man benennen können. Ich muss dazu kurz anmerken, dass Steffen seinen Charakter so gesehen hat und deswegen auch so spielt – was für mich auch nicht wirklich immer funktioniert. Wir haben darüber später mal gesprochen, aber ich fand auch, dass es den Spielfluss ziemlich stört, wenn ein Charakter versucht seine Probleme beim geringsten Widerstand mit Gewalt zu lösen und dann noch nicht versteht, dass es andere Charaktere gibt, die ihm dafür auf die Fresse hauen wollen und können.

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